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Es ist wieder soweit " Voll die RUHR "

QuietscheentenBald dürfen sie sich in die Fluten stürzen: Die Quietscheenten werden bei „Voll die Ruhr“ am 11. und 12. Mai zu Wasser gelassen. Foto: Katja Marquard

In Mülheim startet am Freitag das Festival "Voll die Ruhr" mit Konzerten der Newcomer-Bands Tjildron, Pottriddim, PinkePank und Liquid Lightning. Als Höhepunkt steht für Besucher am Samstag das 17. Internationale Quietscheenten-Rennen auf dem Plan. Doch das pralle Programm hat noch viel mehr zu bieten.

Die Quietscheenten werden am Samstag wieder losgelassen. Beim 17. Internationalen Quietscheenten-Rennen werden wieder bis zu 1000 gelbe Gummi-Schwimmvögel in die Fluten stürzen. „Voll die Ruhr“ steigt aber bereits am Freitag, 11. Mai, ab 18 Uhr, mit „Rock das Dach“ diesmal im Innenhof des Kunstmuseums.

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Umbau des Tourainer Rings

umbau-touraner-ring-luftbildAm Samstag soll die Engstelle am Kopf der Konrad-Adenauer-Brücke komplett verschwinden, 54 Bäume sollen gepflanzt werden.

Ob Bürgers Frust über den umfangreichen Verkehrsumbau im Norden der Innenstadt sich am Wochenende abrupt in Wohlgefallen auflöst? Eine Wette eingehen möchte Horst Chluba, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrswesen und Tiefbau, zu dieser Fragestellung lieber nicht. Doch spätestens heute Nachmittag soll es rund um den östlichen Brückenkopf der Konrad-Adenauer-Brücke keine baustellenbedingten Verkehrsbehinderungen mehr geben. Jetzt wird sich beweisen müssen, dass täglich 40 000 Fahrzeuge, die den neuen Kreuzungsbereich queren, so reibungslos rollen, wie es die Verwaltung einst prognostiziert hat und etliche Bürger bezweifeln.

Seit dem Streiktag am Mittwoch waren die Kraftfahrer, die von der linken Ruhrseite gen Innenstadt unterwegs waren, noch einmal auf eine Geduldsprobe gestellt worden. Der Verkehr, so berichteten entnervte Bürger, staute sich mitunter zurück bis zum Real-Markt an der Weseler Straße. Grund war eine Engstelle am Brückenkopf, wo zeitweise gar nur eine Fahrspur frei war. Weil viele den Umweg über die Schloßbrücke versuchten, war auch hier: Stau.

„Die Zeit, in der man sich durchquälen musste, ist am Samstag aber vorbei“, so Andreas Pape, Abteilungsleiter für den Straßenbau. Am Mittag oder Nachmittag soll die letzte Fahrbahn-Baustelle aufgelöst sein. Die Stadt will den Brückenkopf komplett freigeben. Auf einer Länge von 60, 70 Metern werden sich dann die drei Fahrspuren von der Brücke in fünf auffächern: mit zwei Linksabbiegespuren Richtung Styrum und Aktienstraße, zwei geradeaus auf den Tourainer Ring und eine rechts Richtung Rathaus. Mit der Freigabe, so Pape, könnten sich 50 Fahrzeuge vor der Kreuzung auf die fünf Spuren verteilen – das sollte die Situation „deutlich entspannen“.

Einhaltung des Zeitplans ist gelungen

MyHammer

Besagter Umbau am Brückenkopf war der Schlusspunkt für die Arbeiten im Straßenraum. Er wurde als letztes in Angriff genommen, weil hierfür zunächst die alte Brückenrampe zur Ruhrstraße abgerissen werden musste.

Man habe komplett den Zeitplan einhalten können, freut sich Chluba. Außerdem, so weiterhin die Rechnung des Amtes, werde man für den Verkehrsumbau gut 10 % weniger Geld ausgeben als die ursprünglich kalkulierten 13,4 Mio Euro. Chluba: „Das ist eine gelungene Baumaßnahme.“ Behinderungen habe man leider nicht verhindern können an dem Knotenpunkt, wo stadtweit der meiste Verkehr rolle. Auch gegen den immensen Rückstau der vergangenen Tage, so Pape, habe man keine Mittel gehabt. Längere Grünphasen am Brückenkopf hätten andere Verkehrsbeziehungen überlastet, vor allem aus Richtung Styrum hätte es Behinderungen am Zubringer zur Brücke gegeben. Er wäre durch Geradeausfahrer blockiert gewesen.

Werden Bürger nun, da alles fertig ist, Ruhe geben? „Ich wette nicht drauf“, sagt Chluba mit Blick auf die neue Steuerung über Ampeln, aber: „Die Kreuzung ist leistungsstark und wird auch funktionierten.“

(Quelle:WAZ Online)

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BIG gegen Rauchverbot

rauchverbotKneipensterben befürchtet

Die Landesregierung plant, erlaubte oder geduldete Rauchen in Eckkneipen oder Gaststätten zu verbieten.
" Tatsache ist doch, dass bei striktem Rauchverbot die Umsätze in Gaststätten drastisch zurückgegangen sind. Letzt-endlich würde die Insolvenz der Betreiber nicht weit sein", heißt es in einer Pressemitteilung der Broicher Interessen-Gemeinschaft (BIG). Dieses Rauchverbot gehe zu weit. So wisse jeder Gast, in welcher Kneipe geraucht werde. Es stehe ihm frei, dort nicht zu verkehren. "Stellt man sich vor, dass Wirte, die Fußball-Bundesliga-Spiele übertragen, dies vor einem minimierten Publikum tun zu müssen, so rechnen sich die Investitions-Kosten für SKY dann nicht mehr".
Es könnte nicht sein, dass Ministerin Steffens vorsätzlich weitere Immobilien-Leerstände schafft. Davon gebe es in allen Stadtteilen genug. " Wir glauben auch nicht, dass einer Ministerin Arbeitsplätze gleichgültig sind ", heißt es in der Mitteilung weiter. Die BIG sei sich bewusst, dass das Rauchen nicht gesundheitsfördernd ist, frage sich aber, wie weit die Bevormundung der Bürger gehen solle ?
Werde das Rauchen auch im Freien, zum Beispiel bei Stadtteilfesten oder in Broich bei der BIG-Fete, verboten ? Damit würde man auch gleichzeitig die Veranstaltung verbieten. " Wir fordern als Werbegemeinschaft, es beim jetzigen Zustand zu belassen und dem Gast selbst die Entscheidung zu überlassen, was er tut ".

 

( Quelle : Mülheimer Woche ) 

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Kfz-Versicherung - Wechselsaison für Kfz-Policen

KFZ Versicherung jetzt wechselnAnhand der Schadenfälle und Schadenssummen ermittelt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft einmal jährlich Regional- und Typklassen – eine Grundlage für die Berechnung von Versicherungsbeiträgen. Bild: Stephan Glagla / WAZ FotoPool

Mülheim. Nicht nur bei der Wahl eines Strom- oder Gasversorgers kann ein Preisvergleich einige hundert Euro im Jahr sparen helfen. Auch lohnt der Vergleich bei Kfz-Versicherungen. Dabei ist der Herbst traditionell die Wechselsaison für Autopolicen. Denn im Herbst legt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) die Neuberechnung der sogenannten Regional- und Typklassen für Haftpflicht, Teil- und Vollkasko vor. Sie gelten als Richtschnur für die Berechnung der Versicherungsbeiträge. Eine gute Nachricht für Mülheimer Autohalter: In vielen Fällen dürfte die Teilkasko günstiger werden.

Kfz-VersicherungEinmal im Jahr ermittelt der GdV für Haftpflicht, Teil- und Vollkasko ortsgenau die Höhe und die Anzahl der gemeldeten Schäden. Danach lässt sich etwa für Mülheim feststellen, dass für Kraftfahrzeuge mit MH-Kennzeichen im bundesdeutschen Vergleich ein überdurchschnittlich hoher Schadenausgleich geltend gemacht wird; heißt: Im Zulassungsbezirk Mülheim gibt es mehr und/oder teurere Schadenfälle als im deutschen Durchschnitt. Der hierfür vom GdV ermittelte Indexwert (Durchschnitt ist 100) liegt bei der Kfz-Haftpflicht aktuell bei 110,75, bei der Teilkasko bei 104,02 und bei der Vollkasko bei 105,57 Punkten.

Die Indexwerte sind schließlich maßgebend für die Einteilung einer Region/Stadt in eine Regionalklasse, was wiederum in der Beitragsberechnung der Kfz-Versicherung berücksichtigt wird. So liegt Mülheim bei der Haftpflicht in der Regionalklasse 9 (von 12), bei der Teilkasko in der Klasse 7 (von 16) und bei der Vollkasko in der Klasse 5 (von 9), wobei gilt: Je höher die Regionalklasse, desto teurer die Versicherung. Bei der Teilkasko profitieren Mülheimer Kfz-Halter nun von einer Herabstufung in eine nächstniedrige Regionalklasse. Das könnte die Versicherung grundsätzlich günstiger werden lassen.

Interessant ein Blick in die Nachbarstädte: In Essen etwa ist die Haftpflicht deutlich, die Vollkasko etwas teurer, in Duisburg die Teilkasko, in Oberhausen Haftpflicht und Teilkasko. Im Kreis Mettmann gelten hingegen durchweg niedrigere Regionalklassen.

Allerdings hat nicht nur die Regionalklasse Einfluss auf die Beitragsgestaltung der Versicherer, sondern auch die Entwicklung der Schadenfälle und -summe bei jedem einzelnen von rund 22 000 Automodellen. Bei 32 % aller Fahrzeugtypen hat sich laut GdV aktuell eine Veränderung ergeben. Beispiel Haftpflichtversicherung: Hier sind etwa der Renault Scenic 1.4 T (JZ), 96 kW, der Nissan Pixo 1.0, (HF) 50 kW und der Peugeot 308 SW 1.6 T, (4) um jeweils drei Klassen höher und damit teurer eingestuft worden nach der Analyse der zurückliegenden Schadenfälle und -summen. Der Opel Astra-G-Cabrio T98/C (2,2 DTT) hingegen ist um vier Stufen niedriger eingestuft worden als bisher. Der Versicherungsbeitrag dürfte für Mülheimer Halter eines solchen Modells – bei unveränderter Regionalklasseneinstufung – also sinken. Für jede Versicherungsart werden solche Typklassen anhand der aktuellen Schadenbilanz ermittelt (www.typklasse.de).

Zusammen aus Regional- und Typklasse ergibt sich eine – freilich nicht bindende – Richtschnur für die Versicherungswirtschaft, die Vertragsbedingungen festzulegen. Dies geschieht in den meisten Fällen zur neuen Hauptfälligkeit ab Anfang Januar 2012. Das Internetportal Toptarif.de zeigt auf, dass Bürger mit einer guten Wahl der Kfz-Versicherung mitunter mehrere hundert Euro jährlich sparen können. „Aktuell und in den letzten Wochen haben wir bei verschiedenen Testprofilen in der Regel Preisunterschiede von 50 bis 60 Prozent zwischen den einzelnen Anbietern beobachten können“, sagt dessen Sprecher Daniel Dodt.

Beispielrechnung für eine dreiköpfige Familie aus Mülheim

Die WAZ hat das Verbraucherportal Toptarif.de um eine Beispielrechnung für eine Kfz-Versicherung gebeten. Das Ergebnis macht deutlich, dass ein Wechsel der Kfz-Versicherung helfen kann, viel Geld zu sparen.

Eine dreiköpfige Familie aus Mülheim möchte ihren vier Jahre alten VW Golf V zum 1. Januar 2012 neu versichern. Das Auto befindet sich seit 2009 im Besitz der Familie, die damit rund 15 000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Beide Eltern arbeiten als Angestellte, sind Mitte Dreißig und nutzen das Fahrzeug gemeinsam. Der Mann ist als Fahrzeughalter seit acht Jahren unfallfrei und erhält daher die Schadenfreiheitsklasse 8. Geparkt wird der Wagen regelmäßig auf der Straße vor der Mietwohnung der Familie. Gewünscht wird ein möglichst günstiger Tarif mit einer Selbstbeteiligung von 300 Euro bei Vollkasko- und 150 Euro bei Teilkaskoschäden. Gleichzeitig legt die Familie Wert auf Tarife mit freier Werkstattwahl.

Ein Preisvergleich unter den Angeboten zeigte gestern, dass der preisgünstigste Tarif mit Kfz-Haftpflicht und Vollkasko für 455 Euro bei „AdmiralDirekt“ zu haben ist. Zweitgünstigster Anbieter ist „deutsche internet“ (487 Euro), am drittgünstigsten „R+V24“ (499 Euro). Das teuerste Angebot liegt gar bei 961 Euro. So gibt es eine maximale Preisdifferenz bei den Angeboten in Höhe von sage und schreibe 506 Euro. Das zeigt: Tendenziell lässt sich reichlich Geld bei der Wahl der Versicherung sparen. Wobei freilich die Servicequalität der jeweiligen Anbieter einen möglichen Preisnachteil wettmachen kann.

Auch hier ein Blick in die Nachbarstädte. Im Kreis Mettmann wäre die Kfz-Versicherung mit Vollkasko – entsprechend der Einteilung in Regionalklassen – günstiger zu haben (in der Spanne von 398 bis 821 Euro), in Duisburg und Oberhausen kostet sie etwa gleich viel wie in Mülheim. In Essen würde besagte Modellfamilie am meisten zahlen (zwischen 498 und 1015 Euro).

( Quelle : WAZ/DerWesten )


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Raser bringen der Stadt Mülheim einen Geldsegen

RadarNach nur drei Monaten hat die Stadt Mülheim die zwei neuen Blitzer refinanziert.

Mülheim. Die gute Nachricht vorweg: Nach nur drei Monaten sind die etwa 100.000 Euro teuren Starenkästen an der Weseler Straße und Mannesmann-Allee bereits bezahlt. Der Grund ist jedoch ein schlechter: Raser sorgen für den Geldsegen. Über 20.000-mal haben die Radaranlagen in dieser Zeit geblitzt. Im Durchschnitt fuhren die Kästen 28 Euro pro Klick an der Weseler, 21 an der Mannesmann Allee ein.

Obwohl beide Straßen als Unfallschwerpunkte bekannt sind und eben darum mit Blitzern ausgestattet wurden – mit diesem zweifelhaften finanziellen Erfolg hat die Stadt nicht gerechnet: 

„Wir sind von den hohen Zahlen überrascht“, sieht sich Bernd Otto, stellvertretender Leiter des Mülheimer Ordnungsamtes, jedoch auch bestätigt: „Die Zahlen zeigen, dass es Handlungsbedarf gab.“ Dabei sind die Anlagen nicht nur gut zu sehen, sie waren sogar in der Presse angekündigt.

Genutzt hat die Info offenbar wenig, der gewünschte Effekt, Tempo rauszunehmen und damit das Unfallrisiko zu senken, trat bislang nur zögerlich ein: 4800 Fahrzeuge fuhren im Juli, als die Kästen an der Weseler Straße aufgestellt wurden, zu schnell. Bis September ging die Zahl von 3600 (August) auf immerhin noch 3100 zurück.

Wöchentlich mehrere Beschwerden von Bürgern

Etwas lernfähiger scheinen die Raser auf der Mannesmann-Allee zu sein. Aus anfänglich 4400 (Juli) wurden 2900 (August) und schließlich 2100 im September. Drastische Spitzenwerte beim Tempo habe es nur in einem Fall gegeben, so Otto: 90 Km/h sind ein Mal gemessen worden. Drei beziehungsweise ein Prozent waren schneller als 76 Km/h. Bei 82 bzw. 92 Prozent der geblitzten Fahrer überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit 61 bis 65 Stundenkilometern nur leicht.

Von einer Stadt der Raser will die Polizei deshalb nicht sprechen. Auch aus ihrer Sicht gibt es dafür keine Anzeichen: „Wir messen jährlich etwa an 60 bis 70 Stellen in der Stadt“, erzählt Jürgen Lückemeyer, Leiter der Verkehrssicherheit der Polizei. Die kritischen Stellen kennt er: „Früher haben wir wöchentlich auf der Weseler Straße gestanden, das hat viel Personal gekostet.“ Das Problem verursachen hier die vielen Ein- und Ausfahrten der Firmen und Geschäfte. Neben der Mannesmann-Allee gehören außerdem die B1, besonders Essener Straße und Obere Saarlandstraße sowie die Aktienstraße zu den Unfallschwerpunkten.

Beschwerden von Mülheimer Bürgern

Doch wöchentlich treffen auch mehrere Beschwerden von Mülheimer Bürgern ein, es werde zu schnell gefahren. „Bei der Prüfung vor Ort stellen wir ganz häufig fest: Es stimmt nicht“, weiß Lückemeyer. Oder es sind die falschen Zeiten. Um festzustellen, wann die Mülheimer auf die Tube drücken, arbeitet die Polizei daher mit Messmatten zum Beispiel in 30er Zonen. Ergebnis: Zwischen drei und vier Uhr morgens schlägt der Tacho auch mal in den dreistelligen Bereich. Das seien aber Ausnahmen, so Lückemeyer.

Mit den neuen Starenkästen hat die Stadt eine weitere Maßnahme gegen Unfallschwerpunkte ergriffen, so Bernd Otto, nun müsse man abwarten, ob sie ausreichen werden.

( Quelle : WAZ/Der Westen )

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